Bertram Böhm    ·   Eching bei München

Familien- und Organisationsaufstellungen


4. Die einzelnen Aufstellungen

 
Beim "Aufstellen" selbst steht jeweils ein einzelnes Gruppenmitglied, welches ein bestimmtes Problem auf dem Hintergrund seiner Wurzeln bearbeiten möchte, im Mittelpunkt.

Die anderen Seminarteilnehmer stellen sich für die Dauer der Aufstellung als Rollenspieler zur Verfügung. Sie tauchen in die Gefühls- und Wahrnehmungswelt des aufgestellten Systems ein und teilen der Gruppe ihre Empfindungen oder Impulse mit. Diese Wahrnehmungen werden mit den systemischen Erkenntnissen über "heilsame" Beziehungen abgeglichen.

Auf diesem Hintergrund entwickelt der Seminarleiter ein Lösungsbild, mit welchem das gestellte System (Individuum, Familie, Organisation oder Unternehmen) das bestehende Problem einer Lösung zuführen und zufrieden weiterarbeiten kann. Häufig erhalten aber auch die anderen Gruppenmitglieder aus ihren Erfahrungen in der meist nicht zufällig zugeordneten Rolle oder durch das unwillkürliche "Mitschwingen" mit verwandten Anteilen wertvolle Impulse für ihre eigene Weiterentwicklung.

 
aktualisiert am 25. September 2021
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