Bertram Böhm — Rechtsanwalt und systemischer Berater

Erfahrung, die zählt

Bertram Böhm ist seit über 25 Jahren als systemischer Berater und Aufsteller tätig. Als zugelassener Rechtsanwalt verbindet er juristische Präzision mit systemischem Denken — eine Kombination, die im deutschsprachigen Raum selten ist.

Seine Ausbildung absolvierte er direkt bei den Begründern und Weiterentwicklern der Methode: Bert Hellinger, Gunthard Weber sowie Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd. Seine Praxis liegt in Eching bei München.

„Ich arbeite direkt und ergebnisorientiert. Mein Ziel ist Veränderung, nicht nur Einsicht.“

Qualifikationen

Rechtsanwalt

Zugelassen bei der Rechtsanwaltskammer München. Die juristische Ausbildung bildet das Fundament für strukturiertes, analytisches Arbeiten.

Systemischer Aufsteller seit über 25 Jahren

Über 25 Jahre praktische Erfahrung in der systemischen Aufstellungsarbeit. Mehr als 200 durchgeführte Aufstellungen.

Ausbildung bei Bert Hellinger

Direkte Ausbildung beim Begründer der Familienaufstellung. Fundiertes Verständnis der Grundprinzipien und deren Anwendung.

Ausbildung bei Jakob Schneider

Eigene Aufstellungen, die zugleich Ausbildung waren. Von ihm stammt die Grundhaltung: Aufstellen ist keine Frage der Technik, sondern der inneren Öffnung des Leiters.

Ausbildung bei Gunthard Weber

Spezialisierung in Organisationsaufstellung. Gunthard Weber hat die systemische Aufstellungsarbeit für Unternehmen und Organisationen erschlossen.

Ausbildung bei Sparrer & Varga von Kibéd

Systemische Strukturaufstellungen (SySt). Methodisch formalisierter Ansatz, der Aufstellungsarbeit mit logisch-philosophischer Präzision verbindet.

Mein Ansatz

Drei Prinzipien, die meine Arbeit von anderen unterscheiden.

Direkt

Keine Umschweife, keine weichen Formulierungen. Ich benenne, was sich zeigt — klar, sachlich und ohne Beschönigung. Wer Veränderung will, braucht Klarheit, nicht Diplomatie.

Ergebnisorientiert

Mein Ziel ist Veränderung, nicht nur Einsicht. Eine Aufstellung ist kein Selbstzweck. Sie soll konkrete Handlungsoptionen liefern — für Entscheidungen, die anstehen.

Vertraulich

Als Rechtsanwalt unterliege ich der anwaltlichen Schweigepflicht. Diese gilt auch für meine Beratungstätigkeit. Was Sie mir anvertrauen, bleibt geschützt — rechtlich abgesichert, nicht nur versprochen.

Warum beides — Recht und System

Als Rechtsanwalt bringe ich Ordnung in das Recht. Als systemischer Berater bringe ich Ordnung in Systeme. Die Grundkompetenz ist dieselbe: Klarheit schaffen, wo Komplexität herrscht.

Diese Kombination ist kein Zufall. Juristische Konflikte haben häufig eine systemische Dimension, die vor Gericht nicht sichtbar wird. Und organisatorische Blockaden haben nicht selten eine rechtliche Ursache, die übersehen wird. Wer beides versteht, sieht mehr.

Für Unternehmen und Führungskräfte ist diese doppelte Perspektive besonders wertvoll: Bei Gesellschafterkonflikten, Nachfolgeregelungen, Restrukturierungen oder Teamkonflikten, die trotz aller Maßnahmen nicht verschwinden, liefert die Verbindung aus Recht und System Ergebnisse, die ein einzelner Ansatz nicht erreichen kann.

Mein Weg

Zur Aufstellungsarbeit bin ich nicht als Suchender gekommen, sondern als Skeptiker. 2001 tauschte ich ein geplantes Wochenende in den Bergen gegen ein Aufstellungs-Seminar — und ging hinein, wie ein Anwalt in eine fremde Verhandlung geht: höflich, aufmerksam, innerlich die Einwände sortierend. Was beweisbar ist, zählt. Alles andere ist Behauptung.

Was mich danach beschäftigte, war nicht das, was im Raum geschah, sondern meine eigene Erfahrung als Stellvertreter in einer fremden Aufstellung: Ich wurde in eine Position gezogen, die ich nicht gewählt hatte — und die genau der entsprach, die ich in meinem eigenen Umfeld einnahm. Für die Skepsis war das der erste Riss. Er hat sich nicht wieder geschlossen. Er ist zur Arbeitsgrundlage geworden.

Aus dem einen Wochenende wurden 25 Jahre. Die Ausbildung führte mich zu Bert Hellinger, zu Jakob Schneider, zu Gunthard Weber — der die Methode für Unternehmen und Organisationen erschlossen hat — und zu Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd mit ihren Systemischen Strukturaufstellungen. Von jedem habe ich etwas anderes mitgenommen: Klarheit, Öffnung, Stille, Methode.

Dass Aufstellungen auch jenseits der Familie tragen, habe ich nicht nur in Unternehmen erlebt. Über zehn Jahre gehörte ich dem Vorstand von Mehr Demokratie e. V. an; dort haben wir politische Aufstellungen zu Fragen gemacht, um die sonst nur gestritten wird. Genau an diesem Punkt setzt die Organisationsaufstellung an: Ein Gremium, ein Team, eine Gesellschafterrunde ist ein System mit eigenen Regeln — und diese Regeln lassen sich sichtbar machen.

Was mich als Jurist hierher gebracht hat, ist heute mein wichtigstes Werkzeug: einen Konflikt von zwei Seiten zu sehen. Was juristisch geklärt gehört — und was im System in Bewegung kommen muss, damit eine Klärung überhaupt trägt.

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